Moris, welche Chancen können sich aus einer Veranstaltung wie dieser für ein Unternehmen wie Peimar ergeben?

„Bei einer Veranstaltung wie der KEY 2026 hat man nicht nur die Möglichkeit, bestehende Kunden zu treffen und ihnen die Produktneuheiten live zu präsentieren, sondern auch neue Installationsunternehmen und unternehmerische Realitäten kennenzulernen und Kooperationen für die Entwicklung von Projekten aufzubauen.“


Paolo, warum ist diese Messe ein entscheidender Moment für den Photovoltaikmarkt und für diejenigen, die heute in der Branche arbeiten?

„Die KEY 2026 in Rimini findet dieses Jahr zu Beginn des zweiten Quartals 2026 statt, in einer Phase, in der der Markt von der Interpretation von Signalen zur Notwendigkeit übergeht, operative Entscheidungen über Einkäufe und Lagerbestände für die kommenden Monate zu treffen.“

„Nach einer ersten Phase von Skepsis und Abwarten zu Beginn des Jahres 2026 ist der Markt in eine Aufwärtsphase der Preise für Photovoltaikmodule eingetreten, unterstützt durch steigende Rohstoffkosten und mit der Erwartung, dass sich dieser Trend durch die Abschaffung des 9%-Rabattes auf Exporte aus China ab dem 1. April 2026 weiter verstärken wird.“

„Die Akteure der Branche benötigen nun Partner, die bereit sind, Informationen schnell und in voller Transparenz zu teilen, sowie Preisstrategien, die schrittweise Anpassungen ermöglichen und Preisschocks vermeiden, die zu einer Verringerung der Margen führen könnten.“

„In dieser Phase können Hersteller, die die gesamte Lieferkette vollständig einhalten, einen entscheidenden Unterschied machen. Mit ihnen können Großhändler eine gemeinsame Lagerstrategie entwickeln – ein Ansatz, der sich in einem echten Wettbewerbsvorteil vor Ort und in einer kontinuierlichen Versorgung über das Jahr hinweg niederschlagen kann.“

„Ein weiteres zentrales Thema ist ohne Zweifel die vollständige Einführung der Brandklassifizierung gemäß der europäischen Norm EN13501-1, die es den Marktteilnehmern heute ermöglicht, die sichersten Module klar zu unterscheiden, und ihre Entscheidungen zunehmend in Richtung Lösungen lenkt, die vollständig den Richtlinien der Feuerwehr vom 1. September 2025 entsprechen.“


Marco, welche Themen oder Anfragen erwarten Sie im Mittelpunkt der Gespräche mit Kunden und Partnern während der Messe?

„Eines der ersten Themen wird die Preisentwicklung im Photovoltaiksektor sein. Der Markt durchläuft nach einer langen Phase des Preisrückgangs nun eine Phase steigender Modulpreise. Wer täglich vor Ort arbeitet, spürt das Bedürfnis, besser zu verstehen, wie man sich bewusster positionieren kann. In diesem Kontext wird der direkte Austausch entscheidend, um die Szenarien richtig zu interpretieren und sich schnell an diese Phase des raschen Wandels anzupassen.“

„Wir werden neue bifaziale und monofaziale N-Type-Photovoltaikmodule vorstellen, die sich durch neue Leistungswerte bei kompakten Abmessungen auszeichnen, mit einem Wirkungsgrad von bis zu 23,69 %. Im Bereich Sicherheit verfügen wir über die wichtige Klassifizierung des Brandverhaltens B-S1,d0, im Einklang mit dem neuen Rundschreiben der Feuerwehr, das seit dem 1. September 2025 in Kraft ist und die Installation der Module auch auf Überdachungen, Carports, Pergolen, Balustraden usw. ermöglicht.“

„Große Aufmerksamkeit wird auch dem PSI-A gewidmet, dem neuen All-In-One-System, das entwickelt wurde, um die Speicherfunktionen im privaten Bereich zu erweitern. Es bietet sechs mögliche Konfigurationen – von der Standardanlage über Retrofit-Lösungen bis hin zum autonomen Inselbetriebssystem mit einem einzigen Produkt, bei dem alles integriert und serienmäßig enthalten ist. Die Integration von Wechselrichter und Batterien ermöglicht eine schnelle Installation, mit Inbetriebnahme, Programmierung und Monitoring in weniger als zehn Minuten. Damit ist es ideal für Installateure, die ein einfach einzurichtendes, zuverlässiges System mit zahlreichen Funktionen suchen.“

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