Photovoltaik in Frankreich: Anforderungen, Auswahlkriterien und Marktperspektiven

Anhand verschiedener Anlagen, die mit Peimar-Modulen realisiert wurden, beantwortet Gaetan Sanchez, Geschäftsführer der französischen Niederlassung, einige Fragen zu den Anforderungen der Kunden, zur Vielfalt der Photovoltaikprojekte in Frankreich, zu den wichtigsten Auswahlkriterien für Module und zu den Perspektiven des Marktes.

Photovoltaik in Frankreich: Anforderungen, Auswahlkriterien und Marktperspektiven

Anhand verschiedener Anlagen, die mit Peimar-Modulen realisiert wurden, beantwortet Gaetan Sanchez, Geschäftsführer der französischen Niederlassung, einige Fragen zu den Anforderungen der Kunden, zur Vielfalt der Photovoltaikprojekte in Frankreich, zu den wichtigsten Auswahlkriterien für Module und zu den Perspektiven des Marktes.

Welche Anforderungen bewegen französische Haushalte und Unternehmen heute dazu, sich für Photovoltaik zu entscheiden?

„Der Eigenverbrauch hat sich zum vorherrschenden Modell entwickelt: Er betrifft mehr als die Hälfte der Installationen und erreicht laut den jüngsten Quellen einen Anteil von bis zu 60 %.“

„Drei Hauptbedürfnisse bewegen Haushalte und Unternehmen heute dazu, sich für Photovoltaik zu entscheiden: die Stromrechnung zu senken und sich vor Preisschwankungen zu schützen, mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit zu gewinnen sowie zur Energiewende beizutragen, indem lokal erzeugter und CO₂-armer Strom produziert wird.“

Was zeigen diese Referenzprojekte über die Vielfalt der in Frankreich realisierten Projekte?

„Diese Vielfalt zeigt sich in drei Segmenten.“

„Das erste Segment ist der Wohnbereich und umfasst Anlagen mit geringer Leistung: von Systemen mit nur wenigen Modulen, darunter «plug & play»-Kits sowie Installationen auf Balkonen oder Dächern, bis hin zu Projekten mit 3 bis 9 kWp. Dieses Segment macht 15% des Marktes aus.“

„Das zweite Segment umfasst gewerbliche und industrielle Anlagen (C&I) mit Leistungen von 36 kWp bis zu mehreren hundert kWp. Diese Anlagen sind hauptsächlich für den gemeinschaftlichen Eigenverbrauch bestimmt und machen 35 % des Marktes aus.“

„Schließlich umfassen die großen Solarkraftwerke Freiflächenprojekte mit einer Leistung von mehr als 1 MW, die als „Utility-Scale“-Anlagen bezeichnet werden. Sie werden insbesondere im Rahmen der Ausschreibungen der CRE realisiert, machen gemessen an der installierten Leistung einen bedeutenden Anteil des Gesamtvolumens aus und stehen für 50 % des Marktes.“

Welche Kriterien berücksichtigen französische Kunden und Installateure hauptsächlich bei der Auswahl von Modulen?

„Für Endkunden sind die wichtigsten Kriterien das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Gesamtrentabilität, der Wirkungsgrad und die Leistung der Module, die Garantien, die Technologie sowie die Herkunft der Produkte, ihre CO₂-Bilanz und der Zugang zu Fördermitteln.“

„Installateure hingegen legen besonderen Wert auf die technische Qualität und die Zertifizierungen, auf die Solidität und tatsächliche Durchsetzbarkeit der Herstellergarantien sowie auf die Produktverfügbarkeit, den Einkaufspreis und die Margen. Auch der Ruf des Herstellers, die Qualität des Kundendienstes, der Zugang zu Fördermitteln und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gehören zu ihren Auswahlkriterien.“

Welche Segmente des französischen Marktes bieten in den kommenden Monaten die besten Wachstumsperspektiven für die Photovoltaik?

„Der gemeinschaftliche Eigenverbrauch bietet besonders günstige Perspektiven. Da er geringeren Einschränkungen unterliegt und unabhängig von staatlichen Förderungen ist, basiert er auf Geschäftsbeziehungen zwischen privaten Akteuren, die eine schnellere und sicherere Amortisation der Investition ermöglichen.“

„Die Finanzierung kann mitunter schwieriger zu erhalten sein, doch dieses Segment verfügt über ein erhebliches Wachstumspotenzial.“

PEIMAR INDUSTRIES S.r.l.