Eine herkömmliche Digitalkamera kann zu einem Werkzeug für die Untersuchung der Eigenschaften von Photovoltaikzellen werden. Dies zeigt eine deutsche Forschungsarbeit, bei der eine modifizierte Canon EOS 4000D eingesetzt wurde. Dazu wurde der Infrarotfilter entfernt und die Kamera einem speziellen Kalibrierungsverfahren unterzogen.
Auf diese Weise konnte die Kamera die von Siliziumzellen emittierte Elektrolumineszenz erfassen und quantitative Informationen gewinnen, die unter anderem mit der Leerlaufspannung zusammenhängen. Es geht also nicht nur darum, ein Foto aufzunehmen: Bei korrekter Aufnahme und Analyse wird das Bild zu einer Datenquelle für die Eigenschaften des Photovoltaikbauteils.
Die Forschung zeigt, wie bereits weit verbreitete Technologien neue Anwendungen bei der Charakterisierung von Photovoltaik finden und zur Entwicklung potenziell besser zugänglicher Analysewerkzeuge beitragen können.
Quelle: pv magazine Latinoamérica, „Eine modifizierte herkömmliche Kamera kann die Leerlaufspannung von Photovoltaikzellen messen“
Die Möglichkeit, die Eigenschaften von Zellen und Modulen mit immer größerer Präzision zu untersuchen, unterstreicht die Bedeutung der Forschung entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette. Für Peimar ist diese Entwicklung Teil eines Weges, auf dem technologischer Fortschritt und Produktwissen gemeinsam voranschreiten und dazu beitragen, wissenschaftliche Innovation in ein immer tieferes Verständnis der Modulleistung zu überführen.