Gaetan, welche Rolle spielt der französische Markt in der Entwicklungsstrategie von Peimar in Europa?
„Frankreich verfügt derzeit über eine installierte Photovoltaikleistung von rund 32 GWp, doch das Potenzial ist weiterhin beträchtlich und wird auf mehr als 340 GWp geschätzt – mehr als das 30-Fache des derzeitigen Niveaus. Ein Ausbau in dieser Größenordnung könnte den gesamten Stromverbrauch des Landes decken, wobei ausschließlich bereits versiegelte oder anderweitig genutzte Flächen wie Dächer, Parkplätze und Brachflächen genutzt würden.“
„Im Jahr 2026 orientiert sich der Markt klar in Richtung leistungsstarker Anlagen (>100 kWp), insbesondere durch die Ausstattung von Industrie- und Gewerbestandorten mit Lösungen für den Eigenverbrauch, einschließlich gemeinschaftlicher Eigenverbrauchsmodelle. Gleichzeitig etablieren sich neue Entwicklungen, darunter das starke Wachstum von Rechenzentren, der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die zunehmende Zahl öffentlicher Ausschreibungen für lokale Behörden und Kommunen.“
„In diesem Zusammenhang hat die Entwicklung von Peimar in Frankreich für die kommenden zehn Jahre strategische Priorität. Unsere Ambitionen stehen vollständig im Einklang mit der europäischen Entwicklung und tragen den Herausforderungen der Energiesouveränität sowie der Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern Rechnung.“
Bruno, was macht die Intersolar zu einer wichtigen Gelegenheit für den Austausch mit Kunden und Partnern?
„Die Intersolar Europe ist eine zentrale Veranstaltung, da sie innerhalb weniger Tage die gesamte Entscheidungskette der Photovoltaikbranche zusammenbringt: Hersteller, Distributoren, Projektentwickler und Investoren.“
„In meiner Rolle als Vertreter von Peimar in Frankreich ermöglicht mir dies einen direkten Austausch, die schnelle Bewertung konkreter Projekte und eine Beschleunigung der Entscheidungsprozesse.“
„Die Messe ist außerdem ein strategischer Hebel, um die Glaubwürdigkeit der Marke zu stärken, bestehende Partnerschaften zu festigen und Marktentwicklungen in Echtzeit zu erfassen, sodass wir unsere Positionierung entsprechend anpassen können.“
„Auf dem französischen Markt geht es heute nicht mehr nur um den Preis des Moduls, sondern um die Sicherheit des gesamten Projekts. Bei Peimar sprechen wir von europäischer Produktion mit größerer industrieller Transparenz, wodurch sich Risiken in der Lieferkette reduzieren, die Bankfähigkeit stärken und regulatorische Entwicklungen frühzeitig berücksichtigen lassen. Unser Ziel ist nicht, die günstigsten zu sein, sondern langfristig die zuverlässigsten.“
„Wenn das Ziel ausschließlich darin besteht, die CAPEX zu optimieren, gibt es sehr wettbewerbsfähige Lösungen. Wenn es hingegen darum geht, das Projekt über einen Zeitraum von 20–30 Jahren abzusichern, wird PEIMAR zu einer strategischen Option.“
Xavier, welche Werte der französischen Niederlassung kommen im Austausch mit den Messebesuchern besonders zum Ausdruck?
„Professionalität, Respekt und Reaktionsfähigkeit sind meiner Meinung nach die Werte, die das französische Team am besten auszeichnen.“
„Diese Eigenschaften zeigen sich ganz natürlich im Austausch mit den Messebesuchern und tragen dazu bei, eine vertrauensvolle und persönliche Beziehung aufzubauen.“
Aziz, welches Produkt oder welche Lösung repräsentiert Ihr Angebot für den französischen Markt derzeit am besten?
„Für den französischen Markt repräsentieren derzeit vor allem unsere bifazialen 450/460-W-TOPCon-Module und die Peimar 500 W Full Black Module unser Angebot. Die 450/460-W-Module eignen sich besonders für den Wohnbereich, kleinere gewerbliche Anlagen und vor allem für Photovoltaik-Carport-Projekte.“
„Die Peimar 500 W Full Black Module gehören zu den kompaktesten 500-W-Modulen auf dem Markt. Ihr Format ermöglicht eine bessere Nutzung der verfügbaren Dachfläche, insbesondere bei Installationen im Wohnbereich, und gewährleistet gleichzeitig eine ansprechende optische Integration.“

